21. Mai 2015: Einweihung von Hochwasserrückhaltebecken in Oberlungwitz

Mit einem symbolischen Akt wurde das Hochwasserrückhaltebecken in Oberlungwitz nunmehr offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bereits beim Juni-Hochwasser 2013 hatte es kurz nach der baulichen Fertigstellung als Hochwasserrückhaltebecken funktioniert und Schäden von den unterliegenden Anliegern ferngehalten.

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Staatsminister Thomas Schmidt MdL bei seinem Grußwort anlässlich der feierlichen Einweihung des Hochwasserrückhaltebeckens Oberlungwitz. Im Bild zu sehen: Amtsleiterin des Umweltamtes im Landratsamt Zwickau, Brit Wendler, Staatsminister Thomas Schmidt MdL, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung, Dr. Hans-Ulrich Sieber, Gerd Zobel, Leiter des Betriebs Zwickauer Mulde/Obere Weiße Elster der Landestalsperrenverwaltung, Landtagsabgeordneter Jan Hippold und der stellv. Landesdirektionspräsident Christoph Carl.

In seiner Rede verwies der Staatsminister darauf, dass „mit dem Hochwasserrückhaltebecken Oberlungwitz […]ein weiterer wichtiger Baustein für die Verbesserung des Hochwasserschutzes im Lungwitztal fertig“ ist. Bereits seit 2002 sind in Sachsen 2,1 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert worden. Bis zum Jahr 2020 sollen noch einmal weitere Mittel in Höhe von 500 Millionen Euro ausgegeben werden. Allein in die Anlage in Oberlungwitz hat der Freistaat 3,8 Millionen Euro investiert. „Dies ist gut angelegtes Geld“ so Staatsminister Thomas Schmidt MdL.

Der Lungwitzbach hat ein Einzugsgebiet von 143 Quadratkilometern und das neue Hochwasserrückhaltebecken ein Volumen von knapp 126.000 Kubikmetern bzw. einen Gesamtstauraum von 186.000 Kubikmeter.

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Moderne Technik soll in Zukunft die Anlieger des Lungwitzbaches in Oberlungwitz vor Hochwasserereignissen schützen.

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